Initiative gegen das Gewerbegebiet

Die Freien Wähler (FWG) in der Ortsgemeinde Weitersburg wollen unbedingt ein großes Gewerbegebiet am Ortsrand von Weitersburg ausweisen. Man verspricht sich davon höhere Einnahmen für die Gemeinde durch die Gewerbesteuer. 

Dabei wird aber übersehen, dass durch die Gewerbesteuerumlage, die Verbandsgemeindeumlage und die Kreisumlage weniger als 10 Prozent der Einnahmen überhaupt bei der Gemeinde verblieben. Der weitaus überwiegende Teil der Einnahmen wird als durchlaufender Posten direkt an Land, Bund, Kreis und Verbandsgemeinde weitergereicht. 

Dennoch muss der Ort die hohen Investitions- und Folgekosten zu 100 Prozent selber tragen. 

Daher bleiben dem Ort nur:

  • Verschandelung der Landschaft
  • Störung der benachbarten Wohngebiete durch Lärm
  • Noch mehr Verkehr

Weiterhin haben die Grundeigentümer mit dem meisten Flächen erklärt, dass Sie keine Interesse an einer gewerblichen Entwicklung haben und ihre Grundstücke nicht für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben zur Verfügung stellen wollen. Dadurch verschlechtert sich die finanzielle Bilanz für die Gemeinde noch weiter. 

Unsere Ziele.

Die absolute Mehrheitsfraktion im Gemeinderat hofft, die stark steigende Verschuldung der Gemeinde durch Steuereinnahmen abzubremsen. Daher wird über die Köpfe der Anwohner und Eigentümer hinweg das neue Gewerbegebiet geplant. 

Dabei lebt Weitersburg zum weitaus überwiegenden Teil von der Einkommenssteuer. Daher müsste die Attraktivität als Wohnstandort erhalten und verbessert werden. Ein Gewerbegebiet beeinträchtigt diese.

Wir wollen die Bewohner von Weitersburg über diese falsche Entwicklung informieren. Vielleicht kann eine kritische Öffentlichkeit die Planung noch verhindern.

Sprechen Sie uns an.

Jürgen Mohr – Oben auf der Wäschbach 1 – 56170 Bendorf

Jenny Hahn – Grenzhausener Straße 47 – 56191 Weitersburg

Mail: info@lebenswertes-weitersburg.de